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Konkurrenz für Hahn Torben auf dem TiNa Hof des Tierschutzverein Düsseldorf e.V.

Hofhahn Torben ist nicht mehr der einzige Hahn im Korb –
Die Tier- und Naturschutz (TiNa macht Schule) Akademie hat einen neuen Seminarleiter  

Seit dem 1. September 2021 unterstützt Jesco Groschek das Projektteam von „TiNa macht Schule“, einem Bildungsprojekt des Tierschutzvereins Düsseldorf e.V. mit den Zielen, Kindern und Jugendlichen Nachhaltigkeit sowie die Sensibilisierung für die Übernahme sozialer und ökologischer Verantwortung zu vermitteln. Als studierter Kindheitspädagoge  hat der de Seminarleitung übernommen und ist darüber hinaus für die pädagogische Konzeptarbeit der TiNa-Akademie verantwortlich.  Die Margarete-Breuer Stiftung  unterstützt das Projekt „TiNa Akademie“ durch die Finanzierung der Personalkosten und der teilweisen Übernahme der infrastrukturellen Kosten für den Aufbau der Akademie.

Aus einer alten Schäferei im Süden Düsseldorfs ist ganz besonderer Platz entstanden. Der Tierschutzverein Düsseldorf  schafft mit dem Tierschutzhof hier ein einzigartiges, interdisziplinäres Unterrichtserlebnis in Düsseldorf – eine Begegnungsstätte um Kindern und Jugendlichen den Tier- und Naturschutz auf ganz besondere Weise zu vermitteln. Der Tierschutzhof ist damit ideale Ergänzung für das Bildungsprojekt „TiNa macht Schule“, welches neben Schulbesuchen und Arbeitsgemeinschaften (AG ́s) auch Exkursionen für schulische Einrichtungen anbietet.

Da eine zunehmende Nachfrage zu erwarten ist, benötigte das Projekt nun dringend weiteres Personal für den Unterrichtseinsatz. Als zukunftsfähige, nachhaltige Lösung entstand hierbei die Idee, eine eigene TiNa-Akademie auf dem Hof aufzubauen, die dann Bestandteil des Gesamtprojektes wird.  Die TiNa-Akademie ist dafür vorgesehen, Fortbildungen für Erwachsene zum/zur „Tierschutzpädagogen/Tierschutzpädagogin“ anzubieten, bei der Hintergrundwissen zum Tier-, Natur- und Umweltschutz, aber auch die nötige Pädagogik bzw. Didaktik vermittelt werden sollen. Das langfristige Ziel der TiNa-Akademie ist, eine Erhöhung der einsetzbaren Tierschutzpädagogen für den Unterricht in den Schulen zu erzielen.

Mit der zunächst auf zwei Jahre begrenzten Förderung des Projektes „TiNa-Akademie“ setzt sich die Margarete-Breuer Stiftung mit dem Tierschutzverein Düsseldorf e.V. im Rahmen einer kontinuierliche Partnerschaft dafür ein, Tier- und Naturschutz aktiv zu vermitteln und gleichzeitig dabei den nächsten Generationen fachkundig und trotzdem mitreißend einen Handlungsrahmen für einen verantwortungsbewussten und nachhaltigen Umgang miteinander, mit der Umwelt und den Tieren zu geben.

 

Junge Rangerinnen beschützen die Wildtiere Afrikas und brechen mit Traditionen

Acht junge Neuzugänge erweitern ab September das „Team Lioness“

Die Margarete-Breuer Stiftung unterstützt das Projekt Team Lioness, eine ausschließlich mit Frauen besetzte Rangerinnen-Einheit des IFAW (International Fund for Animal Welfare), durch die Finanzierung von weiteren 8 Stellen für junge Massai-Frauen in Kenia. Ab dem 1. September 2021 sind es nun insgesamt sechzehn „Löwinnen“, die im Gemeindegebiet der Massai-Community Olgulului-Ololarashi Group Ranch (OOGR) tätig sind und als Einheit in und um den Amboseli-Nationalpark patrouillieren. Die jungen Rangerinnen stehen aber nicht nur beim Kampf gegen Wilderei und Tötung aus Vergeltung an vorderster Front,  sie sind gleichzeitig auch ein Vorbild und Vorreiterinnen für eine neue Generation von Massai-Frauen.

Purity Amselet, 24, Mitglied des Team Lioness, erzählt: „Wenn sie uns bei dieser Arbeit sehen, glauben sie (Anm. der Redaktion: die männlichen Ranger Kollegen) nicht, dass wir es schaffen können. Sie dachten, das sei nur etwas für Männer, also haben sie uns entmutigt, dass das nicht unsere Aufgabe ist, dass wir das als Frauen nicht tun müssen. „Es wäre viel besser, wenn wir mehr Rangerinnen hätten, die auf der ganzen Welt arbeiten, denn das würde den Frauen, die von ihren lokalen Gemeinschaften nicht anerkannt werden, zeigen, dass sie mehr Macht haben, und es würde auch zeigen, dass es Gleichberechtigung gibt.

Mit der zunächst auf zwei Jahre begrenzten Förderung des Projektes Team Lioness setzt sich die Margarete-Breuer Stiftung mit dem IFAW im Rahmen einer kontinuierliche Partnerschaft dafür ein, die Lebensgrundlagen der Menschen zu verbessern und gleichzeitig die Wildtiere zu schützen.

Weitergehende Informationen zu dem Projekt finden Sie hier.