Gemeinsam können wir viel erreichen. Und vielleicht die Welt ein kleines Stückchen besser machen.

Menschen in schwierigen Lebenslagen zu unterstützen – und sie zugleich zu stärken und zu befähigen, ihre Notlagen nachhaltig zu überwinden – das ist der Anspruch der Margarete-Breuer-Stiftung (MBS). Als private, gemeinnützige Stiftung engagieren wir uns in der Kinder- und Jugendhilfe, der Altenhilfe, der Flüchtlingshilfe und im Tierschutz. Gegründet wurde die Stiftung von Sigrun Gaspari († 2017) und am 28. April 2003 offiziell genehmigt.

Unsere Hilfe zielt darauf ab, Missstände zu verkleinern – und im besten Fall ganz zu beseitigen. In all unseren Förderbereichen setzen wir auf nachhaltige Wirkung, indem wir Menschen dabei unterstützen, Stabilität zu gewinnen, Perspektiven zu entwickeln und neue Handlungsspielräume zu erschließen. Genau darin liegt für uns Empowerment: die Stärkung der betroffenen Menschen, damit Veränderung dauerhaft möglich wird. Im Tierschutz verfolgen wir diesen Ansatz, indem wir Wissen und Bewusstsein fördern – als Grundlage für einen respektvollen und verantwortungsvollen Umgang mit Tieren.

Durch Austausch und Zusammenarbeit mit anderen gleichgerichteten Stiftungen und Vereinen verstärken wir diese Wirkung. Das Mitgestalten von „Gemeinsam. Menschlich. Leben.“ im Rahmen des HirschburgFORUM (HBF) ist hierfür ein konkreter Ausdruck unserer stiftungszweckgerichteten Arbeit.

Unsere Stiftungszwecke im Überblick

Unsere Arbeit konzentriert sich auf vier Stiftungszwecke. Jeder dieser Bereiche hat eigene Schwerpunkte und Projekte, die wir fördern oder selbst umsetzen


Altenhilfe

Mit unserem stiftungseigenen Altenhilfe-Projekt MBS.CARE schaffen wir Angebote für ältere Menschen – insbesondere für Menschen ohne Angehörige, damit sie – trotz Krankheit oder Pflegebedürftigkeit – möglichst lange selbstbestimmt, sicher und würdig in den eigenen vier Wänden leben können.


Jugendhilfe

Wir fördern Projekte, die Kindern verlässliche Entwicklungsräume geben – besonders dort, wo Belastungen Chancen früh begrenzen. Ein Schwerpunkt liegt auf der Stärkung von Mädchen: Sie tragen die nächste Generation und brauchen Freiräume, um sich sicher entfalten zu können.


Tierschutz

Im Tierschutz setzen wir vor allem auf Wissen und Bewusstsein. Wir fördern Projekte, die Tierschutzwissen vermitteln und Menschen befähigen, Verantwortung zu übernehmen – damit sich der Umgang mit Tieren dauerhaft verändert. Für uns gehört Tierschutz zum verantwortungsvollen Umgang mit Natur und Umwelt. Entscheidend ist, die natürlichen Bedürfnisse von Tieren zu kennen und zu respektieren. Denn nachhaltiger Schutz entsteht dort, wo Menschen verstehen, was Tiere brauchen – und ihr Handeln daran ausrichten.


Ukrainehilfe / Flüchtlingshilfe

Mit unserem Projekt MBS.UA begleiten wir seit 2022 Geflüchtete aus der Ukraine. Aus anfänglicher Nothilfe entstand das ‚Haus der ukrainischen Freundschaft‘ – ein Ort für Begegnung, Teilhabe und Selbstorganisation. Ergänzend dazu gibt es MBS.UA.HELP: Darüber ermöglichen wir individuelle, zielgerichtete humanitäre Unterstützung in der Ukraine – insbesondere für Kinder, Jugendliche und Senioren und Seniorinnen – indem Bedarfe direkt abgestimmt, passgenau eingekauft und in die Ukraine versendet werden. Mehr Infos finden Sie hier

Wofür wir stehen

Wir schauen genau dorthin, wo andere wegschauen:
dahin, wo der Bedarf wirklich groß ist – und wo ein gutes Herz allein nicht reicht. Wir sind überzeugt, dass wirksame Hilfe Verlässlichkeit, fachliche Sorgfalt und nachhaltige Unterstützung braucht. Diese Überzeugung prägt alles, was wir fördern.

Unser Ansatz ist ergänzend, nicht ersetzend: Statt eigene Hilfssysteme neben bestehenden Strukturen aufzubauen, konzentrieren wir uns auf die Lücken, durch die Unterstützung sonst nicht ankommt. Genau dort werden wir aktiv – in den „weißen Flecken“, in denen Not, Armut, Krankheit oder Einsamkeit Perspektiven nehmen, und dort, wo Missstände bekannt sind, aber Hilfe ausbleibt.

Wir fördern flexibel, unbürokratisch und bedarfsorientiert – mit dem Anspruch, dass Unterstützung direkt bei den Betroffenen ankommt: bei Menschen und/oder Tieren. In der Regel setzen wir Vorhaben in Förderkooperationen mit erfahrenen Partnerorganisationen um und entwickeln passgenaue Lösungen, die akute Not lindern und langfristig stabilisieren – im Sinne von Hilfe zur Selbsthilfe.

Diese Haltung endet nicht beim Menschen. Auch im Tierschutz handeln wir nach denselben Prinzipien: Wir denken ihn als Einheit von Mensch, Tier und Natur – als Verantwortung für einen Lebensraum, den wir teilen. Deshalb stärken wir das Verständnis dafür, dass Mensch, Tier und Natur zusammengehören – und alle drei Raum brauchen, ihre Bedürfnisse zu entfalten.

So setzen wir unsere Haltung in Wirkung um

Bedarfsorientierung: zuhören, wahrnehmen, passgenau unterstützen
Empowerment: Menschen stärken, Selbstwirksamkeit ermöglichen, Lösungen mit den Betroffenen entwickeln
Partnerschaftlichkeit: Zusammenarbeit auf Augenhöhe – mit Betroffenen und Partnerorganisationen

Mitgestalten

Haben Sie eine Idee, die zu unserem Leitbild passt?
Lassen Sie uns darüber ins Gespräch kommen – wir freuen uns auf neue Impulse und Kooperationen.

Wir sind überzeugt: Wirkung entsteht gemeinsam. Wenn Sie mit Ihrer Organisation einen Bedarf adressieren möchten, der zu unserem Leitbild passt, freuen wir uns über den direkten Kontakt. Wir entwickeln Förderkooperationen partnerschaftlich und bedarfsorientiert.

Das HirschburgFORUM ergänzt diese Arbeit als Ort für Austausch, Diskussion und neue Impulse – und ist zugleich ein guter Weg, um mit der Margarete-Breuer-Stiftung in Kontakt zu treten. Wenden Sie sich gerne direkt über das HirschburgFORUM an uns.

Mehr über die Stiftung und ihre handelnden Organe

Stifterin der Margarete-Breuer-Stiftung war Sigrun Gaspari (1935–2017), gebürtig aus Düsseldorf. Sie benannte die Stiftung nach ihrer Großmutter Margarete Breuer (1888–1961).

Die Familiengeschichte der Stifterin reicht bis ins 19. Jahrhundert zurück. Ihr Urgroßvater Jean Hölzken (1835–1882) führte das Wirtshaus „Zum Xantener Dom“ auf der Flinger Straße; später gehörte auch das Ausflugslokal „Hirschburg“ in Grafenberg zur Familiengeschichte.

Die Hirschburg war das Elternhaus der Stifterin und ist heute Sitz der Margarete-Breuer-Stiftung und zugleich die Heimat des HirschburgFORUMS.  Von hier aus werden die Projekte der Stiftung koordiniert.

Vorstand:

Peter H. Dehnen, Dr. Jörg Irlich

Sitz/Geschäftsstelle:

Hirschburgweg 5, 40629 Düsseldorf,
Tel. 0211 – 44 97 190
eMail: office@mb-stiftung.org